MIT EINER LEBERENTGIFTUNG ERFOLGREICH KRANKHEITEN VORBEUGEN


Der Grundbaustein eines starken, gesunden Körpers ist eine gesunde Leber. Schafft sie es aber nicht mehr leistungsfähig zu sein, können Haarausfall, massive Erschöpfungszustände und Herzprobleme auftreten. Die Leber ist die wichtigste Entgiftungszentrale unseres Körpers und hat als diese einiges zu tun. Sie wird mit dem Blut versorgt, das alle Gifte, Medikamente und Abfallprodukte enthält, die durch den Darm aus der Nahrung gezogen wurden. Ihre Aufgabe ist es, wichtige Nährstoffe weiter zu transportieren und Unbrauchbares auszusortieren. Zudem filtert sie auch Krankheitserreger aus dem Blut, fängt sie ab und wandelt sie in unschädlichen Harnstoff um. In ihr sammeln sich mit den Jahren Duftstoff-, Alkohol-, Pestizid- und Medikamentenrückstände sowie Bakterien und Viren an. Irgendwann ist das Organ überlastet und kann seinen reinigenden und entgiftenden Aufgaben nicht mehr nachkommen. Darum ist es sehr gesund, die eigene Leber regelmäßig zu entgiften.

Wenn die Leber nicht mehr kann:

Die Leber ist ein absoluter Workaholic. Wer nicht auf sie achtet, kann an den unterschiedlichsten Symptomen wie Hauterkrankungen, Haarverlust, starker Müdigkeit und dickem Blut leiden. Im schlimmsten Fall sogar Erkrankungen wie Leberzirrhosen oder Leberfibrosen. Erschwerend kommen für das Organ noch gesellschaftliche Faktoren wie ein oftmals übermäßiger Konsum an Alkohol, Bewegungsmangel und Übergewicht hinzu. Ihr größtes Problem dabei ist, dass sie in keiner Weise durch Schmerzen auf sich aufmerksam machen kann.


UNSERE TIPPS ZUR NATÜRLICHEN LEBERENTGIFTUNG

Schädliche Gifte vermeiden:

Wer seine Leber entgiften möchte, sollte vor allem darauf verzichten, dem Körper neue Gifte zuzuführen. Sind es doch gerade heutzutage Unmengen an Toxinen, die jeden Tag in unseren Organismus gelangen. Zu diesen Toxinen gehören unter anderem Konservierungsmittel, Pestizide, Chemikalien und Medikamente. Fertiggerichte, ungesunde Fette wie Transfette, Süßigkeiten und gesüßte Lebensmittel, Nikotin und Alkohol sollten während einer Entgiftung gemieden werden. Darüber hinaus sollte der Körper die Gelegenheit haben, sich ausreichend im Schlaf zu regenerieren.

Bei der Leberentgiftung ist die Ernährung entscheidend:

Grundlegen für eine erfolgreiche Leberentgiftung ist eine ausgewogene Ernährung. Wirklich effektiv ist solch eine Entgiftung, wenn bestimmte Lebensmittel gegessen werden, die die Leber bei der Entgiftung unterstützen:

  • Leinöl besitzt wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die bei der Entgiftung der Leber behilflich sind.

  • Zitronen enthalten den Mineralstoff Kalium, der zur Entgiftung der Leber beiträgt, indem er die Ausscheidung schädlicher Stoffe über den Urin fördert.

  • Die Senföle, die in Brokkoli enthalten sind, aktivieren wichtige Enzyme in der Leber, welche krebserzeugende Substanzen neutralisieren und langfristig vor Zellschäden schützen. Diese wertvollen Öle sind in Radieschen und Rettich enthalten.

  • Bitterstoffe regen die Funktionen der Leber an, enthalten sind diese beispielsweise in Artischocken oder Chicorée.

Das Gewürz Kurkuma:

Das Gewürz enthält den hoch wirksamen Stoff Curcumin. Dieser ist nicht nur für die gelbliche Färbung des Gewürzes verantwortlich, sondern wirkt sich zudem positiv auf Galle und Leber aus. Oftmals sind Erkrankungen von Gallenblase und Leber auf eine zu geringe Produktion und Freisetzung von Gallensaft zurückzuführen. Curcumin besitzt die wertvolle Eigenschaft, bestehende Erkrankungen abzumildern. Es fördert die Produktion von Gallenflüssigkeit, was eine bessere Verdauung von Fetten zur Folge hat. Ganz im Gegensatz zu eingesetzten Medikamenten, die oftmals der Leber schaden, zeigt das Curcumin eine leberschützende Wirkung. Des Weiteren schützt es die Leber zusätzlich vor dem Eindringen schädlicher Gifte. Sind Leberzellen aber bereits angeschlagen, kann das Curcumin diesen wieder zur Regeneration verhelfen.


Die Kraft der Wildkräuter:

Einige Wildkräuter eignen sich hervorragend zur Entgiftung. Beispielsweise spülen die Inhaltsstoffe der Brennnessel die Nieren durch und helfen der Leber bei der Entgiftung. Zudem wirken sie auch blutreinigend. Aus den Blättern der Brennnessel lässt sich ein wohltuender Tee brühen. Alternativ lassen sich diese wie Spinat zubereiten.

Ein anderes Wildkraut ist die Mariendistel, die eine leberunterstützende und -schützende Wirkung aufweist. Diese Wirkung ist auf das in ihr enthaltende Silymarin, welches sich nicht in den Blättern, sondern ausschließlich in den Mariendistelsamen befindet, zurückzuführen. Zum einen kurbelt sie die körpereigene Entgiftungsfähigkeit und Regeneration der Leber an. Darüber hinaus wird auch die Neubildung gesunder Leberzellen in Gang gesetzt.


Dabei wirkt das Silymarin zellschützend, indem die Leberzellmembranen so stabilisiert werden, dass giftige Stoffe nicht mehr in die Leberzellen eindringen können. Werden beispielsweise Medikamente wie Paracetamol eingenommen, schaffen es die Samen zum Teil die Leber vor medikamentenbedingten Schäden zu schützen.

Ein weiteres wirkungsvolles Wildkraut ist der Löwenzahn. Zu Heilzwecken wird von diesem oft Kraut und Wurzel zusammen verwendet. Hierbei sind es Bitterstoffe, Inulin, Cholin, ätherische Öle, Triterpenoide, Gerbstoffe und Phytosterine, die einen positiven Einfluss auf die Gesamtgesundheit haben. Zudem haben sie den Effekt, den Appetit und vor allem den Gallenfluss anzuregen. Dies begünstigt den Abbau von Abfallstoffen, welche über die Harnwege ausgeschieden werden.




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